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Gunslinger wurde im Jahre 2003 gegründet und traten seitdem konstant mit 5 Bandmitgliedern auf : Alexander Mohrlang (Gesang), Roman Felde (Lead Guitar), Thomas Meyer (Rhythm Guitar), Markus Tillmann (Bass) Christian Strothmann (Schlagzeug).
Da zur Zeit unserer Gründung noch keiner außer unserem Schlagzeuger sein Instrument richtig beherrschte, brauchten wir erst viel Zeit um unsere Anlaufschwierigkeiten zu überwinden. Wir wechselten oft unseren Proberaum und probten sogar zwischenzeitlich in der Gartenhütte unseres Schlagzeugers. Sobald die ersten Songs dann endlich entstanden und wir mit unseren Gitarren einigermaßen in der Lage waren eine halbwegs vernünftige Bühnenshow abzuliefern, organisierten wir uns unser erstes Live-Konzert in unserer Heimatstadt Bramsche. Die Leute waren von Anfang an begeistert, besonders aufgrund unseres Alters, denn wir waren damals im Schnitt alle erst 14 Jahre alt und hießen übrigens noch Suxass.
So verging einige Zeit ehe Thomas (Rhythm Guitar) einen alten „Rock’n’Roll – Hasen“ traf, welcher uns anbot bei ihm zu proben. Er war zufällig selber Musiker und früherer Gitarrist der Band „Enola Gay“. Für unsere Verhältnisse war sein Proberaum voll ausgestattet und wir waren sehr beeindruckt von seinen Fähigkeiten. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei ihm bedanken, denn ohne seine Hilfe wären wir, besonders ich, nie so schnell vorangekommen und hätten nie so viel über Rock’n’roll gelernt wie bei ihm!
Na ja, so probten wir weiter und versuchten unseren eigenen Stil zu finden mithilfe von „Kalli“, unserem Proberaumbesitzer. Hin und wieder spielten wir auch mehrere Konzerte, besonders im Raum Osnabrück, wobei wir inzwischen auch schon mit etwas größeren Bands wie z.B. Boozed die Ehre hatten zu spielen.
Nach einiger Zeit beschloss Kalli dann leider jedoch mit der Musik aufzuhören und so geschah es dann schließlich, dass wir umziehen und uns einen anderen Proberaum suchen mussten. Thomas war in dieser Hinsicht so nett seine „Alten“ zu fragen, ob wir nicht den Keller zu einem Proberaum umbauen könnten. Diese waren damit eigentlich ziemlich schnell einverstanden und wir fingen nach und nach an unser Equipment zusammenzukratzen und den Kellerraum unseren Vorstellung nach umzugestalten, auch wenn es uns dann am Ende mit der Farbe doch nicht so ganz gelingen wollte, aber was soll’s, Rock’n’Roll!!
Ganz wie der Proberaum, so wechselte auch unser Bandname. Der Name „Suxass“ kam uns nach einer Weile etwas komisch vor, denn wir wollten etwas legendäreres und härteres haben, was zu unserer Musik und vor allem zu uns passt und so schlug uns unser Schlagzeuger den Namen „Gunslinger“ vor, den wir dann auch mit wenig Zögern sofort annahmen. Der Namenswechsel hatte für uns auch noch einen anderen Vorteil, nämlich, dass wir quasi von Vorn anfangen konnten und unseren Stil von eher Punkrock zu Hardrock bzw. Rock’n’Roll weiterentwickeln konnten. Außerdem konnten wir so einige unangenehme Erlebnisse oder Situationen die mit unserer Band vorher in Verbindung gebracht wurden vergessen und sozusagen aus der Welt schaffen.
Daraufhin verwarfen wir unser altes Repertoire fast komplett und schrieben in der alten Besetzung eine komplett neue Set, welche allerdings doch sehr viel Zeit in Anspruch nahm, da wir uns mit jedem neuen Song weiterentwickelten und ihn irgendwann ebenfalls aus der Set warfen. Unsere Live-Auftritte profitierten in der Zeit sehr deutlich von unserer neuen Richtung und wir kamen zu unserem Glück mal wieder mit bekannten Bands, sowohl aus Deutschland als auch aus dem Ausland, wie z.B. mit Perry and the Travellers(SWE), Angel City Outcasts(USA) oder auch mit den Surfaholics aus Österreich zusammen.
Ab diesem Zeitpunkt lief alles ziemlich gut und wir waren motiviert. Das einzige was uns noch fehlte war eine gute Demo Cd, um uns für Auftritte oder bei Booking- und Promotionsagenturen zu bewerben. Wir haben zwar während unserer Zeit als Suxass und auch als Gunslinger einige Live-Aufnahmen gemacht, doch diese waren qualitäts- - und songmäßig nicht gut einzusetzen. Unser Bassist ließ letztendlich im Herbst 2006 seine „Connections“ spielen und organisierte uns eine ziemlich günstige Aufnahme bei einem Bekannten. Wir fingen Ende Dezember 2006 an und waren dann Anfang 2007 fertig. Obwohl die CD nur eine Demo sein sollte, benannten wir sie dennoch mit „White Line“, denn es war unsere erste Studioaufnahme, die wir auch zu Promotion Zwecken benutzen wollten.
Zur Zeit sind wir auf der suche nach Booking- oder Promotionsfirmen, die mit uns zusammen arbeiten und uns unterstützen wollen. Unser Ziel ist es zur Zeit erst mal unsere Live-Erfahrung noch weiter auszubauen (mittlerweile um die 30 Konzerte gespielt) und so schnell es geht ein komplettes Album aufzunehmen.
Zum Schluss vielleicht noch etwas zu unserem Stil:
wir selber bezeichnen unsere Musik als Rock’n’Roll. Wir klingen zum Teil sehr Motörheadmäßig, wie viele sagen, wir denken aber auch, dass bei uns auch eindeutig AC/DC – sowie Guns’N’Roses Einflüsse herauszuhören sind.
Ansonsten sind wir im allgemeinen beeinflusst von AC/DC, Motörhead, Guns’ N’ Roses, Iron Maiden, Buckcherry, Gluecifer, Turbonegro, Rosetattoo, Danko Jones, Whitesanke und natürlich noch vielen mehr, aber das alles jetzt hier aufzulisten wäre ein Wahnsinn.
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